„Uns droht das ‚Ende der Geschichte‘ von der anderen Seite“ – Alexander Wöll über das Forschungskolleg „Europäische Zeiten/European Times“ (EUTIM)


Ist Zeit überall gleich – oder prägt die Art, wie wir sie erleben, wahrnehmen und ihr auf unterschiedlichste Weise in unserer Gesellschaft und Kultur Ausdruck verleihen, selbige nachhaltig? Seit April 2021 untersucht das gemeinsame Forschungsprojekt der Europa-Universität Viadrina, der Universität Potsdam und des Forums Transregionale Studien in Berlin „Europäische Zeiten/European Times – A Transregional Approach to the Societies of Central and Eastern Europe“ (EUTIM). Das Forschungskolleg nahm dabei Narrative von Zeit und Raum an den Rändern Europas in den Blick. Gefördert wurde EUTIM vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Regionalstudien (Area Studies) in den ersten drei Jahren mit rund 1,7 Millionen Euro. Inzwischen wurde das Projekt verlängert und ist in die zweite Förderphase gestartet. Florian Dönau sprach mit dem Slavisten Prof. Dr. Alexander Wöll, der den Potsdamer Teil des Projekts leitet, über unterschiedliche Zeitvorstellungen, das Für und Wider von Zeitenwenden – und ein Halbzeitfazit des Forschungsvorhabens.

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Fotoquelle: Pavel Losevsky